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   Veränderung als Rentnerin?


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 1     07.02.2010 15:48
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Sumsebiene 
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Hallo, mir kommen immer neue Gedanken.
Bin ich nicht zu alt für solch eine OPverwirrt 61-126kg)Seit 40 Jahren lebe ich "mit zu viel auf den Rippen". Vor 10 Jahren kamen dann die Begleiterkrankungen -Schlafstörungen, Diabetes, Wirbelsäulenprobleme und ,und ,und. Damals war ich das erste Mal in der Klinik zum Vorgespräch. aber obwohl ich zu dieser Zeit bereits etliche modale Konzepte hinter mir hatte, wurde mir gesagt, daß ich nicht zu den "Kandidaten"für eine Bypass Op zähle.(109kg)
Jetzt wird vorgeschlagen diesen und einen Schlauchmagen zu machen, weil ich etliche Medikamente nehmen muß.
Außerdem denke ich natürlich auch an das Gewebe- wie werde ich dann aussehen, wie komme ich damit klar?
Ich weiß, daß ich selbst die Entscheidung treffen muß, wäre aber trotzdem dankbar für eure Meinungen
Viele Grüße
Jette verwirrt verwirrt verwirrt verwirrt
 


__________________

 
Jette


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 2     07.02.2010 16:41
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Christa120754 
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Hallo

Ich bin 55 und habe einen Schlauchmagen bekommen im März 09 und kann sagen das ich froh darüber bin, habe die OP gut weggesteckt.

Geändert hat sich bei mir mit dem Magen das ich nur sehr wenig essen kann, alles andere lief so weiter wie bis her. Nur brauche ich jetzt fast keine Medikamente weil mein Blutdruck im grünen Bereich ist.
Ich nehme nur ab und zu einige Nahrungsergänzungsmittel, weil ich doch wenig an Obst und Gemüse esse.

Meine Haut hat zwar dellen aber sie hängt fast nicht außer an den Armen, da werde ich warscheinlich etwas tun müssen.

Jetzt 11 Monate mit meinem Schlauchmagen habe ich 47 Kilo abgenommen. Mein Ausgangsgewicht war 139kg, jetzt 92kg. Mir war nie schlecht oder so. Es ist halt wie vorher nur die Menge ist viel, sehr viel kleiner und es fehlt mir auch nicht. Essen ist nicht mehr meine Hauptsorge.

Es war für mich die beste Entscheidung gewesen habe aber auch ein paar Jahre gebraucht bis ich mich dafür entschieden habe.

Man muss sich wirklich sicher sein das man es möchte, dann nimmt man auch die leichten schmerzen nach der OP in kauf.
Ich würde es jederzeit wieder tun ohne wenn und aber.

Wünsche dir Glück und die richtige Entscheidung
 
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 3     07.02.2010 16:52
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UZI 
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Jette,

ich sehe, Du schreist förmlich nach meiner Antwort!
Sieh doch mal durch das Portal, hier sind viele Ältere, unter anderm ich.

Ich war Ende 64 Jahre alt, als ich von einer OP-Möglichkeit Kenntnis bekam. Auch schrieb damals - bin ich zu alt für eine OP mit 64 Jahren? -

Ich bekam sofort Schützenhilfe, indem ein Forenmitglied auf die Möglichkeit einer antidiabetischen OP in Monheim hinwies, ich befürchtete, dass meine KK nicht mitspielen würde. Diese OP aber lief ohne Antrag, es ging ja um meinen Diabetes und nicht um AC-OP.

Ich war dann 65 Jahre alt und ging nach Monheim zur OP, nach 2 Vorgesprächen und Aufgabe des Rauchens. Dort war eine weitere Patientin, die noch ein Jahr älter war als ich.

Sie und ich leben heute glücklich und zufrieden. Bei der Dame ist der Diabetes schon weg, mein Diabetes hält mich krampfhaft fest (genau wie meine Kilos vor der OP, da wurden es ja immer mehr)

Heute habe ich ab OP, 22.04.2009, bereits 55,5 kg abgenommen, spritze nur noch 9-12 Insulineinheiten 300 und mehr, bin tausendfach beweglicher geworden und der glücklichste, zufriedenste Mensch aller Zeiten geworden.

Schau mal bei mir rein, in meinen diversen Artikeln sind auch diverse Fotos zu finden.

Meine schlabrige Haut? Nun, entweder fasse ich allen Mut zusammen und lasse noch einmal eine Bauhdecken-OP machen, hatte 1982 schon einmal eine, oder ich lebe mit dem überstehenden Bauch, den schlabrigen Armen und Oberschenkeln.
Andererseits bekommen wir diese Probleme im Alter nicht alle?
Auf den Laufsteg wollen wir ja wohl nicht mehr.

Ich konnte die Tage meinen 66sten Geburtstag als schlanker Mensch feiern, mit weniger Insulin denn je. Weitere Pillen für andere Begleiterkrankungen konnte ich schon längst weglassen.

Von der Psyche her bin ich total o.k., was leider nicht bei allen so ist. Ich habe genug Therapien gemacht und daraus gelernt, ich denke, deshalb kann ich so gut damit umgehe. Unser Essverhalten ist eine Sucht und ich habe sogar Schulungen gemacht zur Suchtgefährdetehelferin, zwar in enem anderen Bereich, doch alles ähnelt sich.

Mein Lungenfacharzt meinte letzte Woche, mein Gott, was haben Sie nur geschafft. Ich sage, nein, nicht ich, das war die OP. Nein, Sie selbst - wie Sie drauf sind, wie Sie damit umgehen...... einfach nur spitze.

Also, nur Mut, nicht den Kopf hängen lassen. Mit 61 Jahren bist Du nicht zu alt.
Wenn Du die OP möchtest, wenn Du meinst, Du kommst damit klar, auch mit schwabbeligen Oberarme etc., dann tu es.

Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.
Ich für meinen Teil sage, mir konnte nichts Besseres passern.

LG Ursel
 


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 4     07.02.2010 19:12
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Sumsebiene 
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Zuletzt aktiv: 16.07.2010 17:52 h
 
Veränderung als Rentier Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
vielen Dank für die Antworten. Es scheint wirklich so zu sein, daß immer wieder etwas Neues im Kopf herum schwirrt. Zu leicht will ich mir die Entscheidung ja auch nicht machen.
Werde beginnen alle geforderten Unterlagen für deas 2.Gespräch zusammen zu sammeln.Da kommen dann sicher noch einige Fragen.Viele werden wirklich schon durch das Portal geklärt.
schönen Sonntagabend,viele Grüße
Jette
 


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Jette


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 5     08.02.2010 11:01
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Marlies 
BVAC-Mitglied | SHG Alten Eichen | SHG UKE
 
 
Registriert seit:  04.08.2004
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Jette,
willkommen im Club der reiferen Frauen.

Ich war bei der ersten Opmaßnahme dem Magenband 1999, 46 Jahre, Ausgangsgewicht 150 KG.
2005 wurde mir das Band entfernt, weil es eingewachsen war in die Magenwand.
Seit Juni 2007 habe ich mich noch einmal einer Folgeop. unterzogen dem Schlauchmagen, da war ich 55 Jahre alt.
Du siehst man ist nie zu alt um sein Leben "um zu krempeln"!

Die Adipositasops. werden ab 18-60 Jahre ausgeführt, die Ausnahmen bestätigen aber die Regel.

Gruß
Marlies
 


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Adipo.SHG HH Nord-im KH Alte Eichen u. dem UKE-Termine siehe SHG Board- ich bin Mittw. v. 14h-18h in der Adipo. Sprechstde. im UKE an zu treffen! privat Tel: 040/4910657
SHG-Homepage

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 6     08.02.2010 14:41
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Lotti 
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Registriert seit:  10.04.2009
Zuletzt aktiv: 05.06.2010 14:27 h
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Nicht zu alt Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo, Jette,
auch bei mir war es vor einem Jahr die erste Frage, ob ich noch nicht zu alt sei. Die Richtlinie, in der es heißt "18 bis 60 Jahre" ist inzwischen geändert in "operationsfähiges Alter". Entscheidend ist dabei auch deine Gesamtverfassung bzw. dein sog. biologisches Alter. Deshalb ist es sinnvoll, erst einmal einen Termin für ein Erstgespräch bei einem AC-Chirurgen zu vereinbaren. Vielleicht kannst du auch das multimodale Konzept nachweisen oder ziemlich schnell damit anfangen. Dadurch hast du beste Voraussetzungen für die Übernahme der Kosten durch die KK. Ich wurde kürzlich, am 21.01.2010, operiert, hatte danach keinerlei Schmerzen, und mir geht es einfach nur gut. Wie es mit der Gewichtsabnahme weitergeht, das wird sich aber erst noch zeigen.
Dann nur Mut und viel Erfolg!
 


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 7     08.02.2010 22:07
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Sumsebiene 
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Zuletzt aktiv: 16.07.2010 17:52 h
 
RE: Nicht zu alt Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
vielen Dank für eure Antworten.Sie hören sich sehr bberuhigend und unerstützend an.
Gabe schon angefangen Bescheinigungen zu sammeln, obwohl ich erst ende des Monats das 2. Gespräch habe.Irgendetwas muß ich einfach tun.Lese auch viel andere Berichte im Forum,einiges bleibt immer hängen.
lb.Grüße
Jette
 


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Jette


offline     Germany
  

 8     08.02.2010 22:07
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Sumsebiene 
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Registriert seit:  04.02.2010
Zuletzt aktiv: 16.07.2010 17:52 h
 
RE: Nicht zu alt Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
vielen Dank für eure Antworten.Sie hören sich sehr beruhigend und unerstützend an.
Habe schon angefangen Bescheinigungen zu sammeln, obwohl ich erst Ende des Monats das 2. Gespräch habe.Irgendetwas muß ich einfach tun.Lese auch viel andere Berichte im Forum,einiges bleibt immer hängen.
lb.Grüße
Jette
 


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Jette


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 9     09.02.2010 08:12
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Linchen 
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Liebe Ursel,
Hut ab vor Deiner Leistung und Optimismus. Ich werde 60 Jahre, trage 150 kg
mit mir herum und fühle mich dementsprechend. War in der vergangenen Woche
in Gera zur Adipositassprechstunde und werde versuchen das Problem anzugehen. Da machen einem Deine Zeilen Mut. Danke dafür!!! Habe jedoch auch sehr viel
Bedenken wegen des Risikos. metabolisches Syndrom d.h. Stoffwechselprobleme,
Diabetes, Gicht usw.
Viele liebe Grüße
Linchen
 


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Linchen

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 10     09.02.2010 10:01
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UZI 
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Linchen,

ja, Deine Bedenken versehe ich.
Haben mein Mann und mein Sohn mit Schwiegertochter auch gehabt.

Aber gerade wegen des Diabetes habe ich ja diese OP machen lassen und das auch noch 300 km weit entfernt von meinem Wohnort.

Mein Mann sich eine Woche in einem Hotel eingemietet um in der ersten Woche ständig bei mir zu sein.

Wegen Wundheilungsstörungen musste ich eine Woche länger bleiben, also 4 Wochen statt 3 Wochen. Bei mir wurde die große OP bei offenem Bauch gemacht. Magen verkleinert, Galle raus Blinddarm raus, ca. 5 Stunden.

Vorerrankunen? Diabetes, COPD (Lunge weitet sich nicht genug) Schlafapnoe. Trotz allem ging ich sehr zuversichtlich an die OP heran, ich habe einfach dran geglaubt.

1/2 Woche vor meinem wahrscheinlichen Entlassungstermin stand mein Mann dann wieder auf der Matte, er hielt das Warten nicht mehr aus.

Zu Hause wurde ich dann äußerst gut gepflegt und geschont.
Heute schreit meine Familie schon - nun darfst Du aber nicht mehr weiter abnehmen, ich lache dann und sage - da habe ich keinen Einfluss drauf.

Bis auf die Durchfälle - habe ich aber ja vorher gesagt bekommen - geht es mir glänzend - und das ist nicht gelogen.

Liebe Grüße von Ursel
 


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 11     09.02.2010 10:24
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Linchen 
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Registriert seit:  22.01.2010
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Ursel,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt und möchte dies hiermit nachholen.
Bin noch 59 Jahre alt, das ändert sich aber demnächst. Bin seit 40 Jahren
verheiratet und habe 5 Kinder und 6 Enkel. Habe bis vor 2 Jahren als Wohnbereichsleiterin in der Altenpflege gearbeitet und meinen Beruf schweren Herzens aufgegeben. Meine Mutti (Alzheimer) pflege ich seit 5 Jahren und vor 2 Jahren stand ich vor der Entscheidung meine Mutti ins Pflegeheim zu geben oder meinen Beruf aufzugeben. Wenn ich ehrlich bin kamen auch bei mir Gelenkschmerzen im Knie dazu und mein Gewicht machte sich auch immer stärker bemerkbar. Habe jetzt eie Schwerbehinderung von 60 % aufgrund meiner
Stoffwechselerkrankung sowie der Arthritis.
Mein Gewicht nimmt seitdem auch stetig zu (es fehlt ja doch die Bewegung ).
Die Oberärztin D. Stroh in Gera, riet mir zu einem Schlauchmagen obwohl ich zunächst erst einmal einen Magenballon im Auge hatte um erst einmal vor einer Op
abzunehmen. Muß nun zu meinem Hausarzt um einen aktuellen Hormonstatus zu erhalten. Dann werden wir weitersehen.

Habe jedoch vor der Op große Angst.

Mit freundlichen Grüßen

Linchen
 


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Linchen

offline     Germany
  

 12     09.02.2010 10:41
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UZI 
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Linchen,

ich gebe Deiner Ärztin vollkommen Recht.
Was willst Du mit einem Ballon oder Band? Willst Du z.B. das Band in einigen Jahren wieder herausoperiern lassen und wieder von vorne anfangen?
Wie oft willst Du denn unter`s Messer?

Lies Dich doch einmal durch hier, dann wirst Du sehen, wie viele ihr Band nach einigen Jahren wieder entfernen lassen und doch die andere Version Magen-Bypass oder Schlauchmagen umbauen mussten.

Athritis habe ich auch, doch seit der Gewichtsabnahme sind keine oder kaum noch Schmerzen vorhanden.

Eine vorgenomme Miniskus-OP nützte nichts, auch nach mehreren Punktionen war eine Delle am Knie und schmerzte. Gewicht weniger, Delle weg, Schmerzen weg, nur ab und zu noch mal.
Mein Bandscheibenvorfall? Ja, hin und wieder Probleme aber lange nicht mehr so wie früher. Der Schaden ist ja nun einmal da.

Wasserverlust beim Aufstehen aus dem Bett? Vorbei, die Pillen kann ich vergessen.

Zugenommen habe ich die letzten Jahre nur noch, eine Abnahme war unmöglich, selbst in einer Kur 1/4 Jahr bevor ich dieses Forum kennen lernte, habe ich kein Gramm abgenommen. Kommentar der dortigen Ärztin "Sie sind eben ein harter Fall", glaube ja nicht, dass mir einer etwas über diese Möglichkeit einer OP erzählt hat.
Immer wieder war ich Insulinreistent, immer mehr, mehr Insulin, immer mehr Gewicht. Ein Teufelskreis.

Heute benötige ich nur noch 9 - 12 Insulineinheiten, früher über 3 00. Also, ie Krankenkasse spart jetzt schon deutlich. Nur noch 2mal täglich Glucophage 850 statt dreimal plus Zusatzpräparat.

Alles ist besser geworden.

LG Ursel
 


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offline     Germany
  

 13     09.02.2010 12:11
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kaufrausch66 
Registrierter Benutzer und BVAC-Mitglied
 
 
Registriert seit:  23.02.2008
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Linchen,

ich bin auch einer der "ALTEN" hier im Forum, aber auch nur weil ich das Forum viel, viel zu spät gefunden habe.
Habe mit 64 Magenband bekommen was leider nach kurzer Zeit raus musste wegen extrem grossen Problemen und habe dann in einer OP gleich einen Schlauchmagen machen lassen!

Der einzige Fehler den ich gemacht habe, ich habe mich viel, viel zu spät operieren lassen!!

Ich habe mit meinen fast 67 Jahren eine neues Leben, bin wieder Aktiv wie ich es seid Jahren nicht mehr war!!!
Hatte im Juli eine Hallux OP, der Chirurg der mich seid 20 Jahren kennt sagte nach der OP, Herr Mees, mit Ihrem alten Gewicht (ca. 130 kg) und dieser starken Arthrose könnten Sie heute nicht mehr laufen!!!!

Überlege mal das Risiko der AP, wie hoch ist die Lebenserwartung mit starker AP??? Warum bekommt man in einem gewissen Alter kaum eine Genehmigung?? Ist doch klar, die Lebenserwartung mit hoher AP ist doch einfach sehr gering und die Kassen können das Geld sparen da sich das Problem alleine erledigt!

Ich kann nur eins sagen, ich bin extrem froh und glücklich dass ich den Schritt gewagt habe und Danke dem Forum hier für die vielen Hilfen!!

Friedemann
 


__________________

 
1.OP 3.10.06 in Konstanz MB Gewicht 128 kg
2.OP 21.12.07 Schlauchmagen nach grossen traurig Problemen mit MB OP Gewicht
Schlauchmagen OP 96 kg
Gewicht am 10.12.2009 82 kg! Meinen TRAUM erreicht!!!

offline     Germany
  

 14     09.02.2010 12:47
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Linchen 
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Danke liebe Ursel und lieber Friedemann, das baut einen ja auf. Werde noch in dieser Woche zu meinen Hausarzt fahren ( er wohnt 50 km entfernt). Es ist
nicht so einfach. Muß jemand für die Betreuung meiner Mutti für diese Zeit finden.
Ich bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben. Viele Beiträge könnten von mir geschrieben sein.

Viele liebe Grüße

Linchen
 


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Linchen

offline     Germany
  

 15     09.02.2010 13:43
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kaufrausch66 
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RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Linchen, Ursel und ich sind uns in unserem Alter da einig!! Wir haben viel durch das Forum erfahren und freuen uns wie andere auch unsere Erfahrungen auch weiter zu geben und stehen für Ratschläge immer gerne zur Verfügung!

Eine Bitte noch, es hat hier im Forum so wie ich sehr schlechte Erfahrungen machen müssen mit dem Magenband und einige Kliniken bieten es auch kaum noch an.
Es hat natürlich auch sehr viele hier im Forum die sehr, sehr gute Erfolge hatten und sehr zufrieden sind.

Wie immer im Leben, es hat alles verschiedene Seiten und Erfahrungen. Nachdem ich aber meine Erfahrungen hatte die wirklich schlimm waren würde ich aus Angst vor ähnlichen Problemen niemanden mehr zum Magenband raten.


Friedemann
 


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1.OP 3.10.06 in Konstanz MB Gewicht 128 kg
2.OP 21.12.07 Schlauchmagen nach grossen traurig Problemen mit MB OP Gewicht
Schlauchmagen OP 96 kg
Gewicht am 10.12.2009 82 kg! Meinen TRAUM erreicht!!!

offline     Germany
  

 16     09.02.2010 22:59
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Indianerin 
Registrierte Benutzerin
 
 
Registriert seit:  30.06.2009
Zuletzt aktiv: gestern 15:37 h
 
RE: Veränderung als Rentneinr? Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
 
Hallo Sumsebiene-Jette. Was heißt, bin ich zu alt für eine OP??????

N E I N ! ! !

Du bist nicht zu alt, für Verbesserungen ist man nie zu alt.

Ich bin im April 2008 mit 61 Jahren operiert worden. Frau Dr. Herbig hat mir in HH einen RNY

gebastelt!

Ich habe mich seit 30 Jahren nicht so gut gefühlt wie nach der OP. Sicher es ist nicht

jeder Tag gleich, aber auch ohne Op ist nicht jeder Tag gleich.

Von gr. 56 auf 42/44.

Das war die Angst wert. Hier im Forum haben viele mir geschrieben, mich angerufen

und von Angesicht zu Angesicht mich überzeugt. Ich wollte keine OP, ich wollte so

abnehmen. Leider hat das Abnehmen 35 Jahre nicht geklappt.

Ich habe Diabetes und Schlafapnoe gehabt, beides ist weg! Bluthochdruck ist weg!

63kg sind weg!

COPD ist geblieben, aber da kann ich mit leben.

Mein höchstes Gewicht war 143kg jetzt 79-81 kg.

Los, komm inne Pötte, damit Du Dein schönes Leben genießen kannst.

Gruß Ute
 


__________________

 
Ehrlichkeit ist ein teures Geschenk, dass man von

billigen Menschen niemals erwarten sollte!


1. Gespr. 19.12.07 134kg =BMI 47,1 Höchstgew. 143kg
Anfang Februar 08 MDK
25.04.08 RNY OP
04.10.08 UHU
jetzt +/- 80kg
1000 x probiert...
aber jetzt hat es geklappt!!!!!

Haben fertig!!!!!! 80kg!!!!

offline     United States
  

 

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